Second live (zweites Leben)

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Der Titel (title) klingt doch mindestens so vielversprechend (promising) wie die
27-tausendste Webseite (website), auf der man ein Urlaubshotel buchen soll, oder?
Leider eignet sich unser wunderbares Ad Hoc Küchenstudio nicht, um wirklich „furztrockene“ Aufnahmen (recordings) zu machen. Bei Gruppenaufnahmen spielt der Raum besonders um 150-250 hz kräftig mit, was natürlich bei Aufnahmen, die nach „draussen“ klingen sollen, gaarnicht ! geht.

Also: Trockenbau (dry construction) ist angesagt. Aber: mit möglichst wenig Zeit- und Geldaufwand –  das ist das gesteckte Ziel.

Grübel denk, (speculate) …
Kaufbare Edel-Absorber sind viel zu teuer (Geiz). Holzrahmen mit Steinwolle drinn und schöner Bespannung
wären schon was, ist aber gerade aus Zeitgründen nicht zu machen.
– andererseits-
Steinwolle hat den höchsten Akustische-Energie-Verschleiß-Grad und ist dazu noch wesentlich preiswerter als andere Absorbersysteme.

Dann die Idee:
Dazu braucht man

– möglichst große aber flache Gemüsekartons aus Pappe vom örtlichen Gemüsehändler (lowbudget)
– Sonorock, stabil gut bearbeitbar, auf keinen Fall Glaswolle!!
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– davon verschiedene Stärken, je nach Karton-Innenhöhe, hier 70mm und gedoppelt
– passende Folientüten, 120 l Tüten halbiert passen perfekt auf 60/40/10 Kisten
– die Glaswolle sollte luftdicht eingepackt werden!
– Klebeband (breit), Fuchsschwanzsäge, Messer, Packetband, (hightech)

machen tun:

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Die fertigen Kisten, von denen man allerdings einige braucht,
kann man zu grösseren Einheiten zusammenspannen und wo eben Platz (room, space)
ist, im Raum unterbringen. Natürlich mit der offenen Seite in den Raum.

Second live:

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dazu noch Dekostoff für die Frontfläche, Stecknadeln (lowbudget)

fertsch

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Vooorsicht beim Arbeiten mit Steinwolle (safety first)
– Handschuhe, Mundschutz benutzen,
– nicht in der Wohnung verarbeiten
– nicht unnötig aufwirbeln, langsam arbeiten!!
– die Folientüten luftdicht verkleben

In als öffentlich zugänglich angemeldeten Räumen ist die Benutzung
von Papier/Pappe in diesem Umfang wegen leichter Entflammbarkeit
nicht geraten und würde auch nicht genehmigt.
Es gilt immer die örtliche VSTättV (Regulations on Places of Assembly).

Auch für Hifi-Fredels geeignet, die sich eine sündhaft teure
Anlage und 30 m2 Hochglanz-Edelparkett gekauft haben, sich dann wundern warum alles in ihrem
Wohnzimmer nach Garage klingt, aber kein Geld (Dinero) mehr übrig haben.

Achja! AGATHE scheint der Aktion wieder ganz wohlwollend gegenüberzustehen, ist aber immer noch genervt von

der verbliebenen stehenden Welle bei 100hz.

Wobei mir gerade einfällt: man stelle sich stehende Wellen am Strand vor –  köstlich!

https://adhocprojektblog.wordpress.com/agathe-bejahte/

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und so machts der Profi:    link

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